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Endometriumablation

Bipolare Endometriumablation mit Goldnetz - Elektrode und Hochfrequenzstrom

Ein großer Teil der Gebärmutter-Entfernungen (= Hysterektomien) werden aufgrund verstärkter und verlängerter Periodenblutungen durchgeführt. Eine Gebärmutterentfernung hat für die betroffene Patientin allerdings erhebliche Konsequenzen (z.B.: Große Operation mit Klinikaufenthalt und langer post operativer Erholungsphase - Arbeitsausfall usw. -> siehe unten). Es bleibt die Frage, ob die beschriebene Blutungsproblematik mit einem derart großen, belastenden Eingriff behoben werden müssen, oder ob eine alternative Behandlungsmethode die Beschwerden lindern oder gar beseitigen kann.

Durch gezieltes Entfernen der Gebärmutterschleimhaut aus der Gebärmutterhöhle  (Endometriumablation) kann auf die Entfernung der ganzen Gebärmutter verzichtet werden!


Endometriumablation: Bis in die Tubenwinkel wird bei diesem Verfahren die Gebärmutterschleimhaut verkocht.

 

Im nachfolgenden Artikel möchte ich Ihnen Alternativen zur Gebärmutterentfernung aufzeigen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Schleimhaut aus der Gebärmutterhöhle zu entfernen. Die Endometriumablation durch Elektroschlinge oder Rollerball ist sehr zeitaufwändig und schwierig und bedarf der medikamentösen Vorbehandlung. Ebenfalls zeitaufwändig sind die Thermale Ballon-Ablation, die Cryoablation und die thermale Flüssigkeits-Ablation. Alle diese Verfahren bedürfen ebenfalls einer belastenden hormonellen Vorbehandlung.

Eine sehr effektive  Methode der Endometriumablation ist die bipolare Endometriumkoagulation . In Vollnarkose wird eine Goldnetz - Elektrode in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Es erfolgt ein Sicherheitstest. Erst nach Abfragen der Sicherheitsparameter wird mittels Hochfrequenzstrom innerhalb von max. 2 Minuten die Gebärmutterhöhle verödet. Über den Gewebewiderstand wird der Ablationsfortschritt gemessen und automatisch gesteuert. Ziel der Methode ist Blutungen zu verhindern oder deutlich zu verringern. Die Erfolgsaussichten sind sehr gut.
Bei dieser Methode ist keine hormonelle Vorbehandlung erforderlich. Eine
Ausschabung und Hysteroskopie sollte in gleicher Sitzung der Endometrium-Ablation vorausgehen um bösartige Veränderungen in der Gebärmutterhöhle auszuschließen.
Die vorstehenden Eingriffe biete ich in meiner Praxis an.

Vorteile dieser Methode*:
Keine hormonelle Vorbehandlung
Ambulanter Eingriff, kein Klinikaufenthalt
Sehr kurze Behandlungszeit
Hoher Sicherheitsstandard
Hohe Erfolgsrate
Sehr schnelle Genesungszeit

Indikation für eine Endometriumablation*:
Sehr starke und lange Monatsblutungen mit hohem Blutverlust (> 80ml pro Periode, wobei 30-40 ml normal wären). Die Folge sind Eisenmangel, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und in vielen Fällen zur erheblichen Einschränkung der Lebensqualität.

Voraussetzungen für eine Endometriumablation*:
Wenn andere Methoden der Blutungssteuerung (z.B. Hormontherapie, Hormonspirale usw.) bisher ohne Erfolg waren, nicht möglich oder nicht gewünscht sind.
Abgeschlossene Familienplanung.

*Alle Angaben ohne Garantie auf Vollständigkeit!

 

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