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Hysteroskopisch dokumentierte krankhafte Befunde in der Gebärmutterhöhle:
Die nachfolgenden Bilder stellen auffällige Befunde in der Gebärmutter dar. Es werden bei einer Hysteroskopie die jeweils pathologischen
Befunde dokumentiert und gegebenenfalls entfernt.
Je nach Art des krankhaften Befundes werden unterschiedliche Operationsverfahren angewandt. So können Proben (PE´s) entnommen werden. Des weiteren können
Schleimhautwucherungen (Polypen) oder Muskelfaserknoten (Myome) die in die Gebärmutterhöhle ragen entfernt (reseziert) werden. Hierzu werden Schlingen oder ein Resektoskop benutzt und mit hochfrequenten elektrischen
Strömen die Veränderungen entfernt. Das gewonnene Gewebe wird zur Begutachtung zum Pathologen eingesandt, der das Gewebe auf eventuelle Bösartigkeit untersucht.
Entfernte Myomknoten und von auffälligen Befunden befreite Gebärmutterhöhlen sehen sie am Ende dieser Rubrik.
Krankhafte Befunde
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Bild 05: Breitbasig aufsitzender großer Seitenwandpolyp am Übergang vom Gebärmutterhals zur Gebärmutterhöhle. Dieser wird reseziert.
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Bild 06, 07: Im Bild oben links sieht man hinter Schleimhautfasern einen Polypen herausragen. Dieser befindet sich in der linken
Tubenecke und versperrt den Blick in diesen Gebärmutterbereich. Im rechten oberen Bild zeigt sich der Polyp deutlicher dargestellt. Der Polyp wird reseziert. Anschließend ist der Blick auf die Resektionsstelle
und in die linke Tubenecke völlig unauffällig
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Bild 15 und 16: Liegen Spiralen (hier eine Kupferspirale) zu lange in der Gebärmutter kann es vorkommen, dass sich die Haltefäden an denen die
Spirale wieder aus der Gebärmutter gezogen werden muss, ablösen. Geschied dies, muss die Spirale operativ entfernt werden. Das linke Bild zeigt wie eine fadenlose Kupferspirale in der Gebärmutter liegt. Zur
Entfernung wird der Spiralenschaft mit der Fasszange gefasst und hiermit unter Sicht aus der Gebärmutter gezogen. Das Verletzungsrisiko ist mit dieser Methode erheblich geringen, als wenn man das Cavum nur blind
ausschabt. Dabei könnte die Spirale in die Muskulatur gerammt werden, was zu erheblichen Blutungen führen kann.
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Ergebnisse nach dem operativen Eingriff:
Wegen berufsrechtlicher Vorgaben (Heilmittelwerbegesetz - HWG) dürfen keine Vorher /Nachher Darstellungen krankhafter Befunde dargestellt werden. Daher sollen die nachfolgenden Bilder ohne direkten
Vergleich nur die Möglichkeiten operativer Techniken darstellen.
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Bild 19 und 20: Gestielte Polypen und Myome können je nach Ihrer Größe an ihrem Stiel abgetrennt und oft als Ganzes aus der Gebärmutterhöhle gewonnen werden. Rechts sieht man ein ca 25 x 15 mm messendes gutartiges
Fibroleiomyom, das nach seiner Entfernung vom Pathologen histologisch untersucht werden kann. Im linken Bild sehen sie die Basis eines Myoms, also
den Reststumpf.
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Bild 21: Ein ca. kirschkerngroßer, gefäßreicher, gut durchbluteter Myomknoten nach dessen Entfernung aus einer Gebärmutterhöhle.
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Bild 22: Nach der Entfernung mehrerer Polypen ist die Gebärmutterhöhle ohne Schleimhautwucherungen. Es ist nur noch eine unaufällige leere Gebärmutterhöhle darstellbar.
Das entfernte
Gewebe kann vom Pathologen untersucht werden, um Hinweise auf gutartige oder bösartige Veränderungen zu erhalten.
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