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Bei den beiden Bartholin - Drüsen handelt es sich um Sekretdrüsen, welche beidseits im unteren Drittel des Scheideneingangs
in den Scheideneingang münden. Die Drüsen befeuchten den Scheideneingang und die Scheide. Durch Entzündungsprozesse kann es zu Verklebungen und zum Verschluss der Drüsen(aus)gänge kommen. Das gallertige Sekret staut
sich in der Drüse und kann diese bis auf Hühnereigröße zur Anschwellung bringen. Dringen Keime in die Drüse ein kann sich auch Eiter in der Drüse ansammeln. Wegen der Schwellung und infolge der Schmerzen insbesondee
beim Sitzen müssen die Drüsengänge eröffnet werden. Das gestaute Sekret entleert sich. Um ein erneutes Verkleben des nun neuen Drüsenausgangs zu verhindern muss die glatte Drüseninnenhaut mit der Scheidenhaut
vernäht werden. Der neue Drüsenausgang formiert sich. Diesen operativen Eingriff nennt man MARSUPIALISATION
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